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Kältemittelkreislauf:  (beginnend mit der Wärmeaufnahme) Kältemittel (z.B. R134a), welches in einem Kreislauf zu hohem Druck verdichtet wurde, wird durch ein Expansionsventil ( 10 ) in einen Raum mit niedrigerem Druck entspannt. Dabei wird das flüssige Kältemittel in den Verdampfer eingespritzt, es kann sich ausdehnen und wechselt den Aggregatzustand zu gasförmig. Das entsprechende Bauteil wird als Verdampfer ( 8 ) bezeichnet und ist in der Gebläse- Einheit des Fahrzeuges verbaut. Vom Expansionsventil wird also das Kältemittel in den Verdampfer entspannt, was diesen abkühlt. Das Kältemittel besitzt einen sehr niedrigen Siedepunkt (ca. -26°C bei atmosphärischem Druck) und verdampft hier bereits bei niedrigen Temperaturen. Die zu kühlende Luft für den Innenraum wird nun außen an den Lamellen des Verdampfers im Gebläsekasten ( 9 ) vorbeigeleitet. Die für den Verdampfungsprozess des Kältemittels notwendige Wärme im Verdampfer wird der vorbeiströmenden Luft entzogen und kühlt diese merklich ab. Gleichzeitig wird der Luft durch Kondensation auch Feuchtigkeit entzogen, da kalte Luft weniger Feuchtigkeit binden kann als warme. Die abgekühlte und getrocknete Luft wird nun über die Luft-Düsen in den Fahrzeuginnenraum geleitet. Das entstehende Kondenswasser an den Lamellen des Verdampfers , wird durch einen Schlauch nach außen geleitet. So erklären sich die Wasserlachen aus Kondenswasser unter stehenden Fahrzeugen. Das gasförmig Kältemittel wird nun zum Kompressor ( 1 ) weitergeleitet. Dieser stellt das Herzstück einer Klimaanlage dar und sorgt für den Transport des Kältemittels im System und erzeugt das höhere Druckniveau im System.  Er wird über eine Riemenscheibe ( 2 ) vom Fahrzeugmotor angetrieben. Der Kompressor saugt das gasförmige Kältemittel an und verdichtet es stark (ca. 12-18 bar, je nach Anlagentyp) dabei steigt die Temperatur des Kältemittels auf etwa 50°C bis 65°C. Danach gelangt das komprimierte, gasförmige und heiße Kältemittelgas zum Kondensator ( 3 ) und wird dort wieder abgekühlt. Da dem Kältemittel beim Verflüssigen Wärme entzogen wird, muss der Kondensator diese Wärme an ein umgebendes Medium abgeben. Daher ist der Kondensator meistens vor dem Fahrzeugkühler im Fahrtwind verbaut und ähnelt diesem in Erscheinungsbild und Größe. Oft wird der Kondensator noch von einem Lüfter ( 4 ) ergänzt, um im Stop- and-Go-Verkehr die nötige Wärmeabfuhr zu gewährleisten. Beim Abkühlen des Kältemittels im Kondensator, wird der Taupunkt des Kältemittels unterschritten, es verflüssigt sich wieder. Die dabei entstehende Wärme wird vom Kondensator über die Kühllamellen an die Außenluft abgegeben. Die nächste Station für das Kältemittel ist der Filtertrockner ( 6 ). Hier werden dem Kältemittel  Verunreinigungen (z.B. Abriebteile vom Kompressor) und Restfeuchte entzogen. Das gereinigte und verflüssigte Kältemittel gelangt nun wieder zum Expansionventil und wird erneut in den Verdampfer eingespritzt. Der Kältekreislauf setzt sich fort.

Technik - Klimakreislauf

Funktion * Aggregatzustände des Kältemittel * Bauteile

Zeitreise durch die Entwicklung Funktion des Kühlkreislauf Verschleiß der Kühler Grundlagen und Kühlarten Kältemittel R 1234yf Klimakreislauf und Bauteile Klimakreislauf und Bauteile
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